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Eidesstattliche Versicherung / Vermögensauskunft beschleunigen

Früher hieß es Offenbarungseid, später wurde es in Eidenstattliche Versicherung umgetauft, seit 2013 ist es die Vermögensaufkunft: Im Rahmen der Zwangsvollstreckung macht der Schuldner gegenüber dem Gerichtsvollzieher Angaben, welche Vermögensgegenstände er besitzt, in die der Gläubiger gegebenenfalls vollstrecken kann.

Viele Menschen fürchten den "Offenbarungseid" wie eine ansteckende Krankheit. Sie glauben, das sei ihr persönlicher Weltuntergang und versuchen deshalb, sich ihm so lange wie möglich zu entziehen.

Wenn man aber mit „Schuldenprofis“ über ihre einschlägigen Erfahrungen spricht, macht man eine überraschende Erkenntnis:

Die Vermögensauskunft ist nicht der Anfang vom Ende,
sondern der Anfang eines Neubeginns!

Wieso das? Nun, um das zu verstehen, müssen Sie sich kurz in die Lage eines Gläubigers versetzen:

Da ist jemand, der ihm Geld schuldet, viel Geld vielleicht sogar. Erst ging alles planmäßig, dann gab es Verzögerungen und Stockungen und schließlich floss gar kein Geld mehr zurück.

Der Gläubiger war anfangs fest entschlossen, an sein Geld zu kommen und zog alle Register: Mahnen, drohen, verhandeln, mal freundlich, mal weniger freundlich. Er suchte fachliche (anwaltliche) und staatliche (gerichtliche) Unterstützung. Er beauftragte Inkassobüros und Gerichtsvollzieher, aber das Ende vom Lied war, dass seine einst hohe Motivation zusammenschmolz wie ein Eisberg im Sommer.

Die Pfändungen brachten schon nicht viel ein und deckten kaum die Kosten. Und nun hat der Schuldner sogar die Vermögensaufkunft (VA) abgegeben – woraus unzweideutig zu entnehmen ist, dass er wirklich vermögenslos ist. Dass sich dies in den nächsten 30 Jahren grundlegend ändert, ist eher unwahrscheinlich.

Der Gläubiger hat seine Forderung schon total abgeschrieben, als sich der Schuldner wieder bei ihm meldet. Überraschenderweise möchte er die leidige Angelegenheit endlich aus der Welt schaffen und bietet einen Vergleich an: Er könne – von Verwandten oder einem neuen Partner unterstützt – eine Summe X anbieten gegen Herausgabe des Schuldtitels. Zwar ist der angebotene Betrag nur ein Bruchteil der ursprünglichen Forderung, aber der Gläubiger hat ja gar nicht mehr damit gerechnet. Und außerdem kommt ihm das Geld gerade recht, weil… Man muss die Realität akzeptieren; der Spatz in der Hand ist real, die Taube auf dem Dach eine vielleicht 30-jährige Illusion.

Das Ende vom Lied ist: Der Gläubiger willigt meistens ein. Viele Ex-Schuldner berichten übereinstimmend, dass Gläubiger nach einer VA viel umgänglicher, freundlicher, kompromissbereiter sind als je zuvor. Auf einmal ist alles einvernehmlich möglich…

Es sollte Ihnen nun wohl klar sein, dass eine Vermögensaufkunft vorteilhaft sein kann. Womöglich wollen Sie ihn jetzt eher gleich als später ablegen. Auch das geht. Ich verrate Ihnen, wie. Sie müssen auf keinen Gläubiger warten, Sie können das Verfahren selbst beschleunigen:

! TRICK
Ein Verwandter oder guter Freund hat Ihnen Geld geliehen? Dann verabreden Sie mit ihm, dass er einen Mahnbescheid beantragt und nach Erhalt des Urteils (Titels) eine Pfändung durchführen lässt. Falls diese fruchtlos ist, beantragt er, dass Sie die Vermögensaufkunft ablegen. Sobald das geschehen ist, steigen Ihre Verhandlungschancen. Wenn der Vergleich zustande kam, beantragen Sie wieder die Löschung aus Schuldnerverzeichnis und SCHUFA – fertig ist der Neustart.

Ach, Sie haben niemand Nahestehenden, dem Sie Geld schulden? Dann habe ich noch einen Tipp für Sie:

! TRICK
Das Finanzamt, dein Freund und Helfer. Haben Sie dort nämlich vollstreckbare Steuerschulden, dann können Sie selbst die Vermögensaufkunft beantragen! Nirgendwo geht’s schneller.


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