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So verbessern Sie Ihre Chancen auf einen klasse Gläubiger-Vergleich

Die Chancen auf einen günstigen Vergleich mit den Gläubigern lassen sich erhöhen, wenn man eine oder mehrere der folgenden Bedingungen und Voraussetzungen schafft:

  • Keine Alleingänge: Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gläubigers: was flößt ihm mehr Respekt ein? Ihr eigener Briefkopf oder der Ihres Anwalts? Und haben Sie die Erfahrung, was machbar ist und was nicht? Oder können Sie Vergleichsvorschläge so professionell formulieren, dass Ihnen kein Fehler unterläuft? Deshalb:
  • Profis engagieren: Sie werden nicht weit kommen und nicht viel erreichen, wenn Sie sich als Einzelkämpfer versuchen. Ihre Gläubiger sind Profis: Banken, Inkassounternehmen, Geschäftsleute. Diese werden schnell erkennen, dass da ein Laie mit Ihnen verhandeln will. Setzen Sie Ihren Gläubigern gleichwertige Gegner vor: nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch mittels eines Schuldnerberaters oder – weit besser noch – eines Anwalts.
  • Zahl der Gläubiger: Je weniger Gläubiger Sie haben, desto besser sind Ihre Aussichten, weil sich leichter eine Zustimmung von allen erreichen lässt.
  • Frust der Gläubiger: Entweder Sie belegen Ihnen Gläubigern stichhaltig, dass bei Ihnen nichts zu holen ist, weil z.B. Ihre Eigentumsverhältnisse so eingerichtet sind, dass Ihnen nichts gehört. Oder Ihre Gläubiger haben schon länger vergeblich versucht zu pfänden, dann ist ihnen das auch eigener Erfahrung klar.
  • Quote anbieten: Sie müssen einen „Spatz in der Hand“ haben, d.h. Sie müssen eine Summe X (in Raten oder besser noch als Einmalsumme) anbieten. Vielleicht lässt sich irgendwo ein „Notgroschen“ opfern oder ein Familiendarlehen erhalten? Wie hoch muss die Quote mindestens sein? Kommt auf die Situation und die Gläubiger an: Das Finanzamt träumt immer noch von der Taube und will relativ viel, kommt aber langsam auch zur Einsicht, dass ihm das neue Insolvenzrecht auch nicht mehr viel lässt. Normale Gläubiger können schon bei 5-10% der Gesamtforderung zu einem Vergleich bereit sein. Bei 15-20% klappt’s erstaunlich häufig.
  • Pokern wie ein Profi.
TIPP:
Wenn Sie schon dabei sind, einen Vergleich zu schließen, dann verhandeln Sie gleich auch die Gebühren des gegnerischen Rechtsanwaltes, so sich der Gläubiger denn einen genommen hat. Faustregel: Halbierung sollte möglich sein. Argumentation: Bei einem Versäumnisurteil hätte der RA auch nur die gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren, aber erheblich mehr Arbeit.

Warum Sie keine Angst haben müssen, wenn der Gegner eine Bank ist

Keine Angst vor den mächtigen Banken! Mit diesen kann man genauso gut Kompromisse aushandeln. Das ist schon tausendfach vorgemacht worden. Der boxende Schulden-Weltmeister Stefan Angehrn (Taschenbuch: "Plan B: Wie man seine Schulden auf null bringt. Der Ratgeber von einem, der es wissen muss") ist mit ihnen je nach Sachlage umgesprungen: War sein Filialleiter (mit dem Kreditsachbearbeiter hat er sich möglichst gar nicht erst abgegeben) ein einsichtiger Mann, dann war er auch sportlich-fair. Hatte er aber einen Sturkopf vor sich, der partout nicht von seinem hohen Ross runter wollte, dann hat er auch mal medienwirksam Druck gemacht (merken Sie sich: alle Medien stehen auf der Seite der kleinen Schuldner) und/oder gegeneinander ausgespielt.

Von Profischuldner Wolfgang Rademacher ("mach Pleite und starte durch") kann man noch mehr lernen, wie man Kreditinstitute jeder Couleur regelrecht nach seiner Pfeife tanzen lassen kann. Und dieser Selfmade-Entschulder hat alles alleine zuwege gebracht, also ohne Anwaltshilfe!

Oft ist es sogar leichter, mit Banken zu verhandeln als mit privaten Gläubigern. Denn bei letzteren haben Sie es immer mit ein und demselben Verhandlungspartner zu tun. Aber bei Geldhäusern mit vielen – und das macht die Sache nicht komplizierter, sondern einfacher. Wenn Sie nämlich mit der Filiale nicht zu Potte kommen, geht Ihre Akte an die Rechtsabteilung in der Hauptverwaltung. „Andere Leute, andere Lösungsmöglichkeiten“ weiß Rademacher aus eigener Erfahrung (und der Zeitgewinn bei Verhandlungen mit einem Großunternehmen ist immer wieder ganz frappierend!).

Liegt es auch daran, dass es Banken täglich gewöhnt sind, irgendwelche Forderungen (nicht selten in Millionenhöhe) abzuschreiben?

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